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Wand in Trockenbauweise im Tunnel gefunden PDF
Das Expertenteam der Stiftung hat die Tunnel untersucht, die sich unter dem Bosnischen Tal der Pyramiden befinden. Die Untersuchungen erfolgten an zwei Stellen: an der Lederverarbeitungs- fabrik KTK Visoko und dem Tunnel Ravne. Im Laufe der Analyse wurden Richtlinien für die Ausarbeitung einer Projektdokumentation festgelegt, die für die weitere Arbeit an den Tunnels notwendig ist. Im Rahmen dieser Dokumentation werden in den Tunnels und an den Tunnelkreuzungen Entfernungsmarkierungen angebracht.


Im Tunnel unter der Fabrik KTK Visoko stellte das Team fest, dass das mergelartige Gestein stellenweise Risse aufweist und abbröckelt, so dass das Anbringen von Schutzgittern notwendig ist, um Arbeiter und Besucher nicht zu gefährden. Dieses Gitter wird von fachkundigen Bergarbeitern angefertigt. Daneben muss der Tunnel gesäubert werden. Auf der rechten Tunnelseite ist die Belüftung weit schlechter als auf der linken, so dass während der Arbeiten der Gasanteil ständig zu kontrollieren ist.

Der Tunnel Ravne wurde in ca. 20 m Länge untersucht. Durch Augenscheinnahme konnte festgestellt werden, dass die seitlichen Abzweigungen des Tunnels durch Menschenhand verschlossen wurden. Hierbei wurde Kiesmaterial unter Beimischung von Lehmerde verwendet, das offensichtlich außerhalb des Tunnels geborgen wurde, da dieses Material im Tunnel selbst nicht vorkommt. Nach den Aufräumarbeiten konnte ebenfalls festgestellt werden, dass die Eingänge an der Vorderseite durch eine Mauer in Trockenbauweise mit gestapelten Steinen verschlossen wurde.

Nach Ansicht des Expertenteams ist es wegen der erschwerten Arbeitsbedingungen sowie der geplanten Besuche von Touristen notwendig, die vorhandenen Tunnel zu säubern, zu verbreitern und abzusichern.


 
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